Schon wieder ist ein Jahr vorbei - und ich weiß wieder mal nicht wo die Zeit geblieben ist. Deswegen gibt es hier eine kurze Zusammenfassung von dem was seit September noch so passiert ist (ein Schnelldurchlauf in und mit Bildern quasi).
Zuerst einmal: Herrlicher Urlaub in Norwegen. Das Wetter war zwar eher beschieden - viel kälter und sogar Schnee (fanden die Norweger selbst etwas früh), dafür wie gewohnt schön ein- und erholsam. Zum Glück waren wir gut vorbereitet und gut ausgerüstet. Das Zelt haben wir (trotz der vorhandenen dicken Daunenschlafsäcke) dann wetterbedingt doch nicht ausgepackt (zuviel Regen und zuviel Wind). Es gab dafür viele nette Begegnungen in den DNT-Hütten, ich konnte mal wieder so richtig ausgiebig norwegisch reden (ohne dass die Norweger auf Englisch wechseln wollten), und zum Schluß wurden wir von ein paar netten Norwegern, die wir auf der letzten Hütte getroffen haben, zum Campingplatz chauffiert. Einige Erkenntnisse habe ich auch mitgenommen.
1. Das Bad in der Wohnung, fließend Wasser und eine Dusche sollte man echt schätzen lernen.
2. Auch schwanger läßt es sich mit einigem Gepäck gut trekken. Laut Ratschlägen in diversen Foren und Büchern sollte man ja nicht mehr als 5 kg dauerhaft tragen - aber das ist beim Trekking mit Zelt echt unmöglich. Wir hatten das Gewicht zwar umverteilt, so dass Robert 25 kg auf dem Rücke hatte, aber trotzdem waren es bei mir immer noch 11-13 kg (mit Wasser), auf einer Höhe um 1000m. Das ließ sich aber gut tragen, und die neu gekauften Trekkingstöcke haben besonders über die großen Geröllfelder gut geholfen. Außerdem haben wir mehr Pausen gemacht (besonders bei Steigungen) und zweimal einen Ruhetag eingelegt, so dass ich mich nach längeren Etappen gut erholen konnte. Alles in allem war es kein Problem, da ich schon gemerkt habe, wann die Batterien fast leer waren. Die selbst hergestellten Fertignahrungen (hatte dafür extra ein Vakuumiergerät angeschafft) haben sich dabei alle fast bewiesen, nur wurde mir von der 5-Minuten-Terrine Variante so schlecht, dass die für die Zukunft ausfällt.
Nach dem Urlaub hieß es weiter arbeiten, und der Bauch wuchs immer weiter; und das habe ich auch körperlich gemerkt. Müdigkeit wurde zu meinem ständigen Begleiter, und der Streß machte sich noch mehr bemerkbar. Meiner Koch- und Backleidenschaft konnte ich so natürlich nicht mehr ausgiebig nachgehen, und immer mehr Lebensmittel vertrug (und vertrage ich immer noch) nicht mehr. Deswegen war ich froh, als mich meine Frauenärztin Anfang November ins Beschäftigungsverbot setzte.
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| Nein, die Murmel ist ausnahmsweise nicht angefr...en! |
So hatte ich mehr Zeit zum Stricken (wenn ich nicht geschlafen habe), vor allem für Babysachen natürlich. Leider habe ich nicht so viele Projekte wie letztes Jahr geschafft, dafür waren aber auch ein paar größere Projekte (Strickjacken) dabei. Außerdem bin ich kritischer geworden, vieles wurde geribbelt und neu begonnen, da es nicht passte/gefiel. Ein bißchen gefärbt habe ich auch noch und mich dabei entschlossen, ganz auf die (etwas umständlichere) Kochtopffärberei umzusteigen. Da werden wenigstens die Farbtöne so, wie ich sie haben will.
Fast alle Babysachen sind gestrickt, bis Mitte Januar möchte ich dann gerne den Rest fertig haben. Die Garderobe ist fast komplett, es fehlen nur noch jede Menge Kleinigkeiten und einige größere Anschaffungen wie die Babyschale oder das Beistellbett. Den Kinderwagen hatte ich zum Glück ja noch vor dem Urlaub bestellt ...
In der Zwischenzeit habe ich es auch endlich geschafft, meinen Foodblog etwas aufzuräumen und übersichtlicher zu gestalten, mal sehen ob ich das vorm Entbindungstermin noch mit den restlichen Seiten hinbekomme.
In der Zwischenzeit habe ich es auch endlich geschafft, meinen Foodblog etwas aufzuräumen und übersichtlicher zu gestalten, mal sehen ob ich das vorm Entbindungstermin noch mit den restlichen Seiten hinbekomme.
Deswegen heißt es jetzt weiter Energie sammeln, abwarten und viel Fenchel-Anis-Kümmel-Tee trinken.
In diesem Sinne:
P.S. Vielen Dank noch einmal an Annelie für die tollen Bauch- und Paarfotos Anfang Dezember, mit denen ich nicht nur Mama und Schwiegermama zu Weihnachten glücklich machen konnte, sondern auch diese hübsche Collage erstellen.
