Rückblick

Der Winter hat zwar jetzt Einzug gehalten, aber leider nur mit den Temperaturen und nicht mit Schnee. Rückblickend habe ich wieder mal nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber das ist wohl jedes Jahr so und wird sich auch nicht ändern. Da hilft nur sich alles wieder neu vorzunehmen. Mittlerweile habe ich mich einigermaßen an den Dienstrhythmus gewöhnt, so dass hoffentlich mehr Zeit zum verplanen und nicht zum Schlafen bleibt. Ich laß mich überraschen ...


Weihnachtsgrüße

Da Euch meine Weihnachtsgrüße nicht mehr rechtzeitig erreichen werden, und ehe ich es in der ganzen Hetik vergessen, hier eine kleine (virtuelle) Entschädigung:


Frust statt Lust

Jetzt weiß ich was Weihnachtsstreß bedeutet und das ganz ohne Einkaufen. Die letzte Woche habe ich noch versucht alle Geschenke zusammenzutragen, auch für die Pakete die ich verschicken wollte, aber leider wird bzw kommt alles nicht mehr pünktlich zum Fest (inklusive Roberts Geschenk). Nach meinem schlaflosen Dienst am Samstag war ich auch nicht mehr in der Lage meine selbstkreierten Postkarten zu schreiben und das Essen für die Feiertage zu planen, so dass ich wieder einmal weit hinter dem Zeitplan hänge. Einen Weihnachtsbaum samt Ständer brauchen wir auch noch (das ist Roberts Aufgabe morgen). Morgen ist dann Wiehnchtsfeier bei André (jaaa, nach der Arbeit...), und die Essensplanung muss ich dann samt einkaufen noch am 24. früh erledigen (da muß ich zum Glück nicht arbeiten). Am 25. habe ich dann Dienst, und am 26. ist dann Weihnachtsessen bei meinen Eltern, ich hoffe ich bekomme noch ein bißchen Schlaf ... die Geschenke für meine Lieben muss ich aber trotzdem noch vorher irgendwann einpacken.


AHHHH- ich wünschte es wäre schon vorbei! Zum Glück habe ich dann bis nächstes Jahr frei, aber irgendwie freut mich das nich wirklich, da wir noch gar keinen Schimmer haben wo wir Silvester sind und was wir machen - wahrscheinlich werde ich den Jahreswechsel verschlafen...

WIR SIND ARZT!

Soooo, jetzt hat der Robert auch seine Prüfung sprich das Hammerexamen bestanden! DAnn brauch er nur noch einen Arbeitsplatz - das wird wohl die größere Herausforderung.


Da er in Greifswald weil, bin ich ganz allein in der Wohnung und sitze im endlich gestrichenen Wohnzimmer, das ich in einer Hau-Ruck-Aktion am Montag noch komplett getrichen habe. Irgendwie ist es komisch so ganz für sich in der großen Wohnung - ich hatte noch alles geputzt und geschrubbt, aber mittlerweile sieht es nicht mehr danach aus, ärgerlich aber wahr. Und aufwaschen konnte ich immer noch nicht, denn mir ist der Stöpsel fürs Abwaschbecken abhanden gekommen. Kleine Ursache große Wirkung sage ich nur ...

Endlich fertig!

Nach Monaten langer Planung, ewig die richtige Farbe suchen und immer wieder aufschieben ist es endlich soweit: Das Wohnzimmer ist fertig gestrichen - und das an einem Tag in einem Rutsch. Erstaunlicherweise hat die Farbe so gu wie gar nicht gerochen, aber sie war genauso hartnäckig wie die letzte - ich habe ungefähr eine halbe Stunde gebraucht um alle feinen Kleckse von mir runter zu schrubben. Nach dem Trockenen wurde dann eingeräumt - die Leseecke rechts hinter dem Schweinchenkäfig und der Schreibtisch links hinter der Kommode (nicht im Bild) sollen noch hinter einem Schiebegardinenvorhang verschwinden, der oben an der etwas tiefer gesetzten Decke fest gemacht werden soll. Der Rest des Zimmers ist in dem sandfarbenen ton wie auf dem ersten Bild zu sehen.



Weihnachtsromantik

Nachdem ich unbedingt noch zu Lush wollte da meine Lieblings-Weihnachts-Bade-Kugel im Internet-Shop ausverkauft war entschlossen wir uns am Samstag zu einem Ausflug nach Dresden, André sollte noch seine Weck-Gläser bekommen, und da wir dann schon mal mit dem Auto da waren, konnte ich auch nach Herzenslust im Italienischen Feinkostladen stöbern und einkaufen. Wo bekommt man schon Pancetta, einen neuen Tagliatelle-Aufsatz für die Nudelmaschine oder Balsamico mit Waldfrüchten? Der anschließende Abstecher in die Innenstadt glich einem waren Spießrutenlauf - die Massen wälzten sich träge die Fußgängerzone entlang, und Robert und ich veranstalteten einen wahren Hindernislauf. Zu welchem Preis ich mal wieder bei Lush geshoppt habe verrate ich lieber nicht.


Anschließend konnte ich mir auch in die Karstadt-Feinkostabteilung nicht verkneifen. Ich hatte schon die ganze Woche unheimlichen Appetit auf frisches Sushi gehabt. Da Robert unbedingt noch Shirts und Hosen bei Globetrotter anprobieren wollte, nahmen wir die Straßenbahn zum WTC und probierten uns durch sämtliche Abteilungen - von wegen Männer gehen nicht gerne Sachen einkaufen... Ich wollte unbedingt noch einen warmen Pulli da meine Fleecejacken doch recht dünn waren für die Temperaturen in der letzten Zeit, und ich wurde auch fündig und kaufte dieses flauschige Exemplar in rot. Robert hätte mich zwar gerne in diesem gesehen, weil er meinte das andere würde mich "breit" machen, aber ich fand die Farbe recht gewöhnungsbedürftig, die unschöne Betonung meiner Oberweite nicht schmeichelhaft und den Preis dafür ganz atemberaubend. Von der Differenz habe ich dann lieber einen Gutschein als Geschenk für jemanden erstanden (ich sag aber nicht wen, sonst weiß derjenige es ja dann schon...).


Anschließend fuhren wir zurück zu André, der mit seiner neuen (wirklich beeindruckenden Kamera) auf dem Radebeuler Weihnachtsmarkt schon unterwegs war, um stimmungsvolle Bilder zu schießen. Dieser Markt war wirklich schön, es gab keine billigen Freßbuden (ich hatte eine leckere Wildbulette), stimmungsvolle Live-Musik, überall standen Feuerkörbe, es gab einen Lichterpfad und Lampen die man doch eher als leuchtende Sulpturen imponierten. Das einzige Problem war die Kälte (dummerweise hatte ich den neuen dicken Pulli im Auto gelassen), zum Aufwärmen gab es dann auch einen leckeren Apfelglühwein. Alles in allem ein stimmungsvoller Abend, der in mir doch ein bißchen weihnachtliche Vorfreude weckte. Ein bißchen habe ich mich geärgert, dass ich meine eigene Kamera nicht mithatte, aber ich glaube das ganze Fotografiere und Stativ-rumgetrage hätte auch die Stimmung verdorben.


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Backmarathon

Sooo, ich habe einiges noch an Berichten nachzuholen ... Am Samstag war ich auf meiner ersten "fremden" Fortbildung in Annaberg-Buchholz - besser gesagt die Fortbildung fand in Oberwiesenthal im Panorama-Hotel statt. Vorsichtshalber und weil sowieso schlechtes Wetter angekündigt war hatten wir noch zwei Tage vorher Allwetterreifen aufziehen lassen. Das stellte sich hinterher als angebracht heraus, denn kaum waren wir auf der Autobahn fing es an zu schneien. Wie erwartet lag in Oberwiesenthal selbst auch jede Menge Schnee, und mich hatte es wirklich gereizt mich in die weiße Pracht zu stürzen, leider war es aber schon nach 14 Uhr als die Fortbildung fertig war und wir wollten in Annaberg noch auf den Weihnachtsmarkt, so dass dieser Programmpunkt leider flachfiel. In Annaberg selbst sind wir dann noch auf den Kirchturm gestiegen (wo wir auch etwas über die dazugehörige Türmertradition erfuhren) und haben die zahlereichen Läden mit Schwibbbögen und traditionellen erzgebirgischen Schnitzereien durchstöbert.


- Der Weihnachtsmarkt vom Kirchturm fotografiert- --Robert findet's auch eiskalt--


Eine kleine Bemerkung zum Thema Werbegeschenke kann ich mir auch nicht verkneifen: Vor dem Saal in dem die Fortbildung stattfand hatten zahlreiche (Pharma)Unternehmen ihre Stände aufgebaut. Robert und ich waren aber was das "hamstern" anging im Vergleich zu den anderen viel zu bescheiden und wohl nicht unverschämt oder geübt genug. Wir begnügten uns mit ein paar Kulis, Notizblöcken, Klebezetteln und kleineren Sachen wie einem EKG-Zirkel oder Schlüsselbändern. Wie viele Beutel und Tüten die andern da rausgeschleppt haben will ich hier nicht weiter ausführen, ich habe nur die Vermutung das die Hälfte der Beute wohl in den Müll wandert oder weiterverteilt wird ...


Am Ende des Mittagsimbisses traf ich noch auf den Organisator persönlich, Prof. Volkmann, ein wirklich sehr sympatischer und freundlicher Mensch der mit uns noch plauderte und zu einer vorsichtigen Fahrweise mahnte ;). Was ich noch an Weisheit mitgenommen habe? Dass ich viel länger von Forschung und Uni entfernt bin als ich mir vielleicht vor ein paar Monaten noch gedacht hätte; und dass ich das sogar etwas vermisse, aber auch finde dass solches Wissen und gewisse Sichtweisen in der Praxis nicht anwendbar sind. Da nehme ich für patientenfreundliches Arbeiten auch einen gewissen Verzug bezüglich Behandlung nach neuesten Richtlinien in Kauf.


Die Woche darauf hatte ich Sonntag noch einmal Dienst und konnte dann in eine entspannte Woche Urlaub starten. Für einen neuerlichen Trip nach Norwegen langte das Geld leider nicht, weswegen ich es in Geschenke und Advenstdekoration steckte. Der Adventskalender sollte eigentlich etwas prunkvoller werden, aber mit den Ergebnis bin ich auch ganz zufrieden. Zwar hatte ich nur 6 Becher und 9 Beutel, so dass ich nach zwei Wochen nochmal Nummern anbringen und Tüten auffüllen muß, aber für mehr wäre auf der Flurkommode auch nicht Platz gewesen; und in die großen Tüten paßt auch mal ein Buch oder eine Flasche Lambrusco. Da wir dieses Jahr wohl keinen Baum haben werden finde ich den Teller auch passend geschmückt, ich muß nur beim Kerzen abbrennen aufpassen dass nichts angesengt wird... Die kleinen verschiedenfarbigen Weihnachtssterne die vorher in den Töpfen waren sind leider nach anderthalb Wochen eingegangen, aber ich habe auch keinen grünen Daumen, deswegen halte ich mich doch lieber an Trockendekoration.


Endlich kam ich dann auch zu meiner Weihnachtsbäckerei - die Gläserbestellung von Weck hatte dann doch über eine Woche gebraucht ehe sie geliefert wurde. Lustig war es die Kartons in der Post abzuholen - die Dame am Schalter nahm die Karte, ging in den Nebenraum und kam prompt wieder raus mit der Frage ob ich denn mit dem Auto da wäre. Natürlich war ich das nicht - ich wohne ja gleich im Nebenhaus, aber dann verstand ich warum - sie kam mit einer Sackkarre angefahren, auf der ein Riesenkarton und ein etwas kleineres Exemplar standen (laut Lieferschein Gesamtgewicht 25 KG). Robert und ich schleppten die Dinger dann im Schweiße unseres Angesichts nach oben. Beim Auspacken stellten wir fest, dass der Packer die vier Kartons Tulpengläser, die André haben wollte, mit Stangengläsern verwechselt hatte (obwohl die Tulpengläser auf dem Lieferschein abgehakt waren), so dasss ich das reklamieren mußte. Das ging aber überrraschend unkompliziert, am Tag nach der Reklamation holte DHL das Paket mit den falschen Gläsern an der Haustür ab (der Paketbote guckte auch nicht schlecht...) und zwei Tage später waren die richtigen Gläser da. Inzwischen waren meine Weihnachtsgeschenke schon (ein)gebacken...


Danach war ich geschafft, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Etiketten habe ich selber am Computer entworfen (mit Hilfe von ein paar Vorlagen) und auf Scrapebooking-Papier (also speziellem mit Muster bedrucktem Papier aus dem Bastelladen) ausgedruckt. Dank eines Tipps aus dem Internet klebten diese mit Hilfe von erwärmter Gelatine auch bombenfest (genauso wie die Marmeladenetiketten).


Heute war ich noch eine gute Freundin aus Schulzeiten in Leipzig besuchen, wir wollten Weihnachtsgeschenke kaufen. Trotz stundenlangen Wanderns durch die Innenstadt und den Weihnachtsmarkt war die Ausbeute nicht besonders. Ich fand ein paar Geschenke für mich (jaja, soweit ist es schon gekommen...) - da sich in Leipzig ein Culinaris-Laden befindet konnte ich ja nicht wiederstehen und kaufte eine zweite Microplane-Reibe (die Nummer 5 um genau zu sein), denn meine erste ist ständig in Gebrauch, diese Dinger sind einfach nur praktisch ... Dann kaufte ich noch einen Gutschein und Babysachen für zwei Freundinnen mit Kindern, fand endlich meine langgesuchten Melamin-Löffel welche in die Weihnachtsgeschenke/pakete mit hineinsollen und löste noch meinen esprit-Gutschein ein indem ich einen reduzierten Pulli erstand.


Für Robert fielen noch ein paar kandierte Macadamianüsse (echt lecker) ab, mein Sushi welches ich am Hauptbahnhof erstanden hatte habe ich aber alleine aufgegessen ;). Jetzt bin ich nur noch müde und gehe ins Bett - ehrlich gesagt finde ich Stadtbummel noch viel anstrengender als 20km-Märsche ...

Lichterspiele

So ungern ich morgens im Dunkeln aufstehe, mag ich doch Kerzen- und Lichterschein im Winter.