Tell me why I don't like November

Mitttlerweile gehöre ich zu den sozial Ausgegrenzten. Die Arbeit nimmt ungefähr 80% meiner Zeit ein, und die restlichen 20% teilen sich in 2% Freizeit und 18% Schlaf. So kann ich mittlerweile gar nicht berichten, dass ich inzwischen schon wieder zu einer Tagung in Berlin geweilt habe, dort jede Menge Donuts bei Dunkin' Donuts verspeist habe, dabei feststelllen mußte dass der Kaffeee dort auch manchmal nur eine 'braune Lurke' ist; Weihnchtsdekor im 'Depot' gekauft und mir eine 'Hot-Stone-Massage' gegönnt habe und mit Robert und Grit dann wenigstens noch einen schönen Samstag mit einem gemütlichen Brunch und shoppen verbringen konnte, unter anderem im Globetrotter wo ich ein paar warme Winterschuhe von Sorel erstand. Den nächsten Tag mußte ich dann schon wieder Dienst machen (weil ein Kollege krank geworden war). So muss ich dann diesen Monat an jeden Wochenende schuften, und da mein Stationskollege zwei Wochen Urlaub macht, fängt mein Überstundenkonto fast an zu platzen. Der Stapel der zu diktierenden Entlassungsbriefe nähert sich der Decke und bewegt sich auf die 50 zu; die Sekretärin hat letztens schon meinen Stuhl als Ablage benutzt, da der 'Turm von Babel' langsam instabil zu werden scheint. Ich weiß dass ich bald Weihnachtskarten schreiben und Pakete packen sollte, Geschenke besorgen und dekorieren, backen und kochen ... Eigentlich ist auch der November und dann natürlich der Dezember eine schöne Zeit, besonders was die Kreativität in der Küche angeht, aber ich fürchte das werde ich dieses Jahr nicht genießen können. Anfang Dezember habe ich zum Glück eine Woche Urlaub (die nicht für eine Reise nach Norwegen reicht *heul*), da wollen Robert und ich gerne in den Harz. Mal sehen ob die Zeit bis dahin noch für die Planung reicht, wenn wir Pech haben ist das Wunschhotel ausgebucht ... Da kann ich es nur so machen wie auch diese Grinsekatze aus Marzipan: "Immer lächeln und winken!" (und auf bessere Zeiten hoffen).




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