Schneetreiben

Heute sind wir doch tatsächlich im von Tief  'Daisy' verursachten Schneesturm unterwegs gewesen. Nach meiner letzten Blamage bei meinen Eltern, wo es mich im heimatlichen Glaubitz am 'Seeberg' auf meinen Langlauf-Ski kräfig auf den Hintern gehauen hatte, ließ ich es diesmal bei meinen Winterstiefeln bleiben. Allerdings war es jetzt im Gegensatz zum letzten mal so verschneit und so wenig geräumt, dass ich hätte ohne Probleme überall fahren können. Einige Leute waren tatsächlich auch auf Ski unterwegs, als wir tapfer an der Elbe entlang durch den Stadtpark stapften. Unserer teuer zusammengekaufte Ausrüstung bewährte sich ausgezeichnet, so dass wir weder durchgefroren noch durchgenässt waren, aber ein Vergnügen war dieser Spaziergang wahrlich nicht. Die paar Bilder die ich im Stande war zu machen, zeigten alle nur eins: Grau auf Weiß, ohne zu erkennen wo der Horizont anfängt und die Landschaft aufhört.

Ich bin übrigens nicht schwanger wer das beim Anblick dieses Fotos vielleicht denken mag - diese Funktionskleidung trägt nur unheimlich auf; und über die Weihnachtsfeiertage habe ich wieder einmal tüchtig über die Stränge geschlagen was das Essen angeht, auch wenn davon auf meinem Foodblog nicht die Rede war (die ganzen Leckereien habe ich Euch alle unterschlagen, ich hoffe ich komme dazu einige nachzutragen). Und wer sich wundert, dass wir irgendwie gleich aussehen, es sind jeweils Herren- und Damenmodell der gleichen Jacke, gab es reduziert bei Globetrotter, sonst hätten wir sie uns nicht gekauft. Nach fast neun Jahren Beziehung ist ein bißchen Partnerlook schon erlaubt. Im Hintergrund hängt (wer es noch nicht bemerkt hat) Andrés Tryptichon auf einem Ehrenplatz an der hellsten Stelle unseres sonst dusteren Flures.






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