Bärenjagd

Die letzten Wochen habe ich wieder mit meinen Standard-Ausflügen verbracht; und am vorletzten Wochenende bot sich die Gelegenheit zu kochen und einen gemütlichen Abend zu verbringen sowie ein Ausflug in die Bymarka.

Hier bin ich noch auf du-und-du mit dem Bären, aber am nächsten Tag standen gruselige Nachrichten in der Zeitung: In Schweden war ein Elchjäger von einem Bären angegriffen und getötet worden. Da läuft es einem schon eiskalt den Rücken herunter ...
Der Montag darauf war ein bißchen stressig denn ich musste ein Geschenk für Robert zum Geburtstag kaufen und es noch verschicken. Auf der Post gab es zum Glück keine größeren Verständigungsschwierigkeiten, das einzige was mich ein wenig schockierte war dass das Port für den Großbrief fast so teuer war wie das Geschenk ...
Am Freitag bekam ich dann Post: Eine Karte von Ulli & Franzi aus Dresden (*seufz*, wäre gerne im LUSH mit dabei gewesen ;)) und ein Päckchen von einer sehr lieben Person die sich meine Wunschliste zu Herzen genommen hatte. Nochmal ein großes Dankeschön André - und selbstverständlich ist Zotter-Schokolade noch vieeel besser!!!
Das letzte Wochenende war etwas ruhiger - ich besuchte Nina in ihrer neuen Wohnung und wir aßen meine selbstgebackene Tarte. Leider klappte es mit dem Ausflug am Sonntag nicht - dabei wollte ich soch so gerne eine Schneballschlacht machen - und ich machte es mir zu Hause gemütlich und versuchte mich weiter an meinem 2. Buch auf norwegisch und meinen Hausaufgaben für den Sprachkurs.

Gestern war ich noch einmal auf dem Solemsvåttan, aber das war das letzte Mal dieses Jahr! Zum Glück hatte ich meine Taschenlampe mit, denn es war am Schluß so finster dass ich sie dringend brauchte. Außerdem war es wieder einmal unglaublich feucht, schlammig und rutschig. Meine Füße wurden trotz Stiefel nass (????) und ich bekam wieder Blasen an meinen kleinen Zehen (und die tun doch am meisten weh...). Irgend so ein irrer Norweger überholte mich joggend im Finstern kurz nachdem ich einen furchtbar steilen Hang mehr heruntergekrochen als gelaufen war - na ja, überraschen tat es mich eigentlich nicht mehr ...

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