Nach langem Warten war der ersehnte Tag endlich da: Friseurtermin beim directors cut. Anderthalb Stunden später, ungefähr 40 cm kürzer und gefühlte drei Kilo leichter saß er auf meinem Kopf - der Bob - und ich wollte ihn nicht mehr hergeben. An die Vorteile muß ich mich noch gewöhnen (und ich entdecke ständig neue) - Keine Haargummis, lange Haare auf dem Fußboden, kurze Wasch- und Trockenzeiten und keine Kopfschmerzen mehr, kein Geziepe beim Kuscheln ... Das hat Denise wirklich sehr gut gemacht! Den abgeschnittenen Zopf habe ich meinem Chef vermacht, er restauriert gerade das Familienschaukelpferd und ist noch auf der Suche nach einer Mähne ;) Erstaunlicherweise habe ich bis jetzt nur Komplimente bekommen und fühle mich umso mehr geschmeichtelt. Die Frisur wird, denke ich, ein Dauerbrenner.
Eine "gesunde" Gesichtsfarbe habe ich mir am Sonntag auch zugelegt. Ich wollte auf den Töpfermarkt in Meißen um kam auf die wahnwitzige Idee mit dem Fahrrade dahin zu fahren, als am Samstag bei Globi noch Ortlieb-Fahrradtaschen erstanden und los ging es. Nach 52 km rechts und links der Elbe und einem Steinofenbrot und starken Schmerzen am Allerwertesten zurückgekehrt hatten sich Robert und ich trotz Sonnencreme in zwei 'Rothäute' verwandelt. Meine Handrücken sind besonders schlimm dran; und als mir dann beim Essen kochen noch das heiße Bratfett draufgespritzt ist habe ich laut geflucht ...
Die Erkenntnis des Tages: If you want Bob, just let it happen.
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